Meditation


Die Meditation ist eine erlernbare Technik zur Entspannung und Beruhigung des Geistes. Sie kommt in allen Kulturkreisen vor und geht von den religiösen bis hin zu den magischen Ritualen. Da Stress ein wesentlicher Tricker der Schuppenflechte (Psoriasis) ist, sind diese besonders geeignet, diesen Faktor als begleitende Maßnahme zu elliminieren.

Einige traditionelle Meditationstechniken nehmen auch psychologisch wirksame Substanzen zur Hilfe. Wenn man den alternativen Gedanken wirklich folgt, dann bitte diese Techniken "Drogenfrei" durchführen. Außerdem gibt es in Bezug auf Hautkrankheiten keine Beschreibung vom Einsatz enthogener Drogen.

Die Meditation ist eine Technik die unbedingt unter Anleitung erlernt werden sollte. In einem ruhelosen Zustand ist es kaum möglich, diese selbst durchzuführen. Es besteht die Gefahr bei Selbstmedikation die Techniken falsch zu lernen und damit sich selbst in Gefahr zu bringen. Dies gilt zum Beispiel für die gehobenen Stufen des Yoga. Denn nur durch perfektes Umsetzen ist es diesen Leuten gelungen Einfluss auf den Körper auszuüben und selbst den Herzrhytmus bis auf ein Minimum zu reduzieren. Einige Techniken dürften auch für den Hausgebrauch nicht so recht geeignet sein, siehe das Beispiel unten, die Nachbarn werden es danken.

Ein Beispiel möchte ich aus "Heilpraxis Magazin Nr.2, 7. Jahrgang 2003 ; Medot Verlag AG Schweiz ; www.heilpraxis-online.ch" übernehmen. Dieses Heft, was sich auch speziell mit der Schuppenflechte beschäftigt, kann ich nur empfehlen.

"Die Dynamische Meditation dauert eine Stunde. Sie besteht aus fünf Phasen.

1. Phase: Atmen

Der Mund bleibt geschlossen, man atmet durch die Nase ein und aus. Der Fokus liegt auf dem Ausatmen. Man atmet tief, schnell und "chaotisch", das heisst, nicht die ganze Zeit im gleichen Rhythmus. Diese Atemtechnik "pumpt" Sauerstoff ins Gehirn und belebt den ganzen Organismus. Die Energie baut sich auf - bis sie sich in der zweiten Phase entladen kann.

2. Phase: Sich austoben

Explodieren! Schreien, Singen, Heulen, Tanzen, auf Kissen schlagen, Stampfen, Schüttel, kurzum alles tun, wozu uns im Augenblick zumute ist und was uns befreit. In dieser Phase soll der Körper die Regie übernehmen, nicht der Verstand, dürfen Aufgestaute Emotionen werden ausgelebt - Wut, Frust, Trauer. Man kommt mit seinen Gefühlen in Kontakt, lässt sie zu und drückt sie aus. Eine Reinigung der Psyche.

3. Phase: Hüpfen

Mit erhobenen Armen - locker in Schultern und Nacken - hüpft man auf der Stelle und stösst jedesmal, wenn man auf den Boden aufkommt, ein "Huh!" aus. Das "Huh!" soll mit tiefer Stimme "aus dem Bauch" kommen und die Meditierer mit ihrem Hara, ihren Lebenszentrum in Kontakt bringen. In dieser Phase werden Energiereserven mobilisiert. Man erkennt nach einer Weile, dass man viel Kraft hat, als man sich bisher vorstellen konnte. Herz und Kreislauf werden auf Hochtouren gebracht. Wer das "Ich-kann-nicht-mehr"-Gefühl überwindet, geht aus dieser Phase mit einen wunderbaren Selbstgefühl hervor.

4.Phase: Stille

Die 4.Phase beginnt mit lauten "Stop!" - worauf jeder - in welcher Position er sich auch befindet - auf der Stelle "gefriert". Keine Bewegung, kein Husten, kein Stellungswechsel, bis die Musik zur 5. Phase erklingt. Die Stille-Phase ist die eigentliche Meditationsphase, auf die die vorhergehenden Phase vorbereiten haben. Die Augen sind geschlossen. Man höhrt in sich selbst und stellt eine Distanz her zu allem, was uns bewegt. Ein tief innere Ruhe stellt sich ein.

5.Phase - Tanzen

Die letzte Phase ist Tanz oder Bewegung zu leichter, entspannender Musik. Kundalin Meditation."

 
 

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