Urin-Therapie


Bei der Therapie geht es um ein Thema, bei dem man Ekel verspürt. Die Grundlage bildet ein körpereigenes Produkt, der Urin. Der menschliche oder der tierische Urin wurde schon vor 4.000 Jahren als Heilmittel beschrieben. Die äußerliche Anwendung des Urins und ihre heilende Wirkung sind in der Volksheilkunde selbst im europäischen Raum bekannt. Besonders bei der Behandlung von Wunden im Kriege wurde die Stellen bepinkelt. Omas Rezept , dass ein wunder Baby-Po besser heilt in eine voll gezogenen Stoffwindel mag ja stimmen, besser ist es, gar keine wunde Stellen entstehen zu lassen. Es ist unbestritten, dass der Harnstoff aus der Dermatologie nicht wegzudenken ist, dafür wurde auch ein Fachausdruck gewählt, Urea, der ist unverfänglicher. Die Wirkung auf der Haut ist die Fähigkeit der Erhöhung der Bindefähigkeit von Flüssigkeiten , die Linderung von Juckreiz und seine desinfizierende Wirkung. Also ein Stoff, der ideal bei der Behandlung von Psoriasis ist. Der Streitpunkt ob industrieller oder körpereigener Harnstoff angewandt wird oder auch nicht, soll hier nicht ausgetragen werden.

Das Trinken von Urin und hierum geht es in der Therapie, stammt nicht aus dem europäischen Kulturkreis. Es gibt dazu unterschiedliche Untersuchungen und Thesen, meine Meinung, da schweig ich lieber, jedenfalls ist sie eine alte alternative Heilmethode. Jede oder Jeder soll selbst entscheiden, diese Therapieform zu wählen, die Wirkung des Harnstoffes für die Haut bleibt dennoch unbestritten. Als unbedenklich würde ich sie dennoch nicht einstufen.

 
 

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