Minerale, Edelsteine und Erden


Naturheilkundlich ist die Anwendung von Mineralen und Erden schon lange bekannt. Selbst bei den Urmenschen war der Auftrag von mineralischen Stoffen auf der Haut bekannt, einerseits aus ritualen Gründen aber auch zur Abwehr von Parasiten. Schriftliche Hinweise stammen von Tontafeln und Papyrus aus Ägypten ca. 3000 Jahre v.Chr. und lassen sich bei allen Kulturkreisen nachweisen.

Auf der einen Seite gibt es die Heilerden. Sie werden innerlich und in den meisten Fällen äußerlich angewandt. Der Pfarrer Sebastian Kneip (1821-1897) benutzte Lehm für die Behandlung von Hautausschlägen, Adolf Just (1859- 1936) empfahl die innerliche Anwendung. Dabei spielen unterschiedliche Faktoren eine Rolle. Bei der Anwendung eines Wasser-Erde-Aufstriches werden durch das ausgeprägte Sorptionsvermögen (Bindung von Wundsekreten) Wunden gesäubert, in der ersten Phase des austrocknen des Gemisches (Verdunstung von Wasser) wird eine Kühlung (schmerzlindernd) erzielt und in der Endphase des Trockenvorgangs durch reaktive Hyperämie lokale Wärme erzeugt. Die Adsorption spielt auch bei der Reinigung der Haut im kosmetischen Berreich die entscheidende Rolle.

Mineralische Stoffe benötigt der Körper und werde heute gerne als Nahrungsergänzungsmittel angeboten. Einige spielen sogar eine wichtige Rolle für die Haut. Zink ist heute ein wichtiges Heilmittel bei der Wundversorgung.

Eine weitere Methode ist die Edelsteintherapie. Diese dürfte aber eher dem Bereich der Esoterik zuzuordnen sein.

 
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