Aktuelle Aspekte der alternativen Methoden


Der Bundesgerichtshof (BGH) hat in seinem Urteil (Az.: IV ZR 60/01,119/01) eine Klausel der privaten Krankenversicherungen bestätigt. Die Klausel bestimmt, das die Versicherungsleistung nur gewährt wird, wenn die alternativen Methoden ebenso erfolgversprechend sind oder die Schulmedizin nicht weiterhelfen. Weiterhin gibt es auf der europäischen Ebene die Bestrebung, das nur noch die Mittel anerkannt werden, wenn sie klinisch auf Erfolg getestet und mit Studien dokumentiert sind.

Damit haben die Betroffenen ein Problem. Die Psoriasis ist aus heutiger Sicht nicht heilbar, sie ist in den meisten Fällen eine chronische Krankheit. Können dann alternative Methoden zur Anwendung kommen und werden sie dann auch von den Kassen bezahlt. Private Krankenkassen sind dann noch kulanter als die gesetzlichen.

Mit der Gesundheitsreform 2004 kommt es zu weiterer Verschlechterung der Situation bei der Behandlung mit alternativen Phytopharmaka.

Meine persönliche Stellungnahme:

Ich finde die europäische Bestrebung sehr richtig, nur welche Firma, die alternative Heilmittel (z.b. Phytopharmaka) herstellt, kann sich leisten, diese Doppelblindstudien durchführen und vorzulegen. Wobei ich hier mit der anthrosophischen Medizin übereinstimme, dass eine andere Form der Studien gefragt und durchzuführen sind. Gerade diese Hemmschwelle zwingt, das viele auf die Herstellung von Pflegemittel oder Nahrungsergänzungsmittel ausweichen und damit gerade für die Hautkranken ein Dschungel von Produkten entstehen, die kaum auf ihre Wirksamkeit prüfbar sind. Deshalb sollte die Aufgabe der Kommision E beim BfArM sein, ihre Empfehlungen stärker der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen und gerade für die Hauterkrankungen eine gesonderte Empfehlung auszugeben. Gerade, weil es in der Behandlung dieser kaum Empfehlungen gibt, obwohl volksmedizinisch einige Erfahrungen vorliegen.

 
 

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