Aromatherapie


IIn Europa geht der Begriff der Aromatheraphie auf den französischen Kosmetikchemiker R.M. Gattefossé (1881-1950) zurück. Er beschrieb die guten antiseptischen Eigenschaften der ätherischen Öle und ihr gutes Hautpenetrationsvermögen. Die therapeutische Verwendung von Duftstoffen zur Linderung von Krankheiten, Beschwerden und Unwohlsein durch legeliche Inhalation. Aber die Verwendung dieser Stoffe liegt schon viel länger zurück, Kleopatra (69-30 v. Chr.) schlief auf ein mit Rosenblättern gefülltes Kopfkissen und die duftenden Rauchwaren waren in vielen religiösen Riten bekannt.

In der heutigen Zeit ist die Aromatherapie durch pseudowissenschaftlichen und esoterischen Elementen stark verfremdet worden. Von einigen Kräutern gibt es wissenschaftlich untersuchte Studien, die als Einzelfallstudie betrachtet werden können und anderes wird einfach durch eine Behauptung in der Literatur hinzugeführt.

Eine der ersten wissenschaftlichen Studien beschäftigte sich mit der einschlaffördernden Wirkung des Hopfenkissens und brachte die Erkenntnis von niedermolekularen, flüchtigen Stoffen, die sich als pharmakologisch wirksam erwiesen. Weitere Pflanzen zeichnen sich durch ausgezeichnete antibakterielle Eigenschaften aus und werden bei der inhalativen Therapie von Infektionen im Bereich des Nasen-Rachen-Raumes eingesetzt.

Wissenschaftlich konnte nachgewiesen werden, daß bestimmte Stoffe (z.B. 1,8-Cineol) resorbiert und nicht nur die Geruchsrezeptoren gereizt werden. Die Anwendung der ätherischen Öle könne einerseits als Aromatheratherapeutika oder als Phytotherapeutika eingesetzt werden. Die Aromatherapie ist eine ergänzende sanfte Methode. Wichtig: Ich kann nur wiederholen, das bestimmte Produkte nur so anzuwenden sind, wie es bei diesen beschrieben werden, Räucherware ist Räucherware.

Ich möchte aber auch gleich eine Abgrenzung vornehmen, die oben genannten Möglichkeiten sind nicht mit der auf die Manipulation der Gefühle aufbauenden, ohne die Wechselwirkung von Geruch und Gefühl zu unterschätzen, Aromatherapie aus dem asiatischen Raum gleichzusetzen. Aber die Anwendung von Duftstoffen z.B. in Duftlampen könne genauso Auswirkungen haben wie die im engeren Sinne europäische Aromatherapie.

 
 

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