Akupunktur


Die Akupunktur ist ein Bestandteil der chinesischen Medizin. Heute wird gerne von der TCM (Traditionellen Chinesischen Medizin) gesprochen, obwohl diese erst neueren Datum ist. Die alte chinesische Medizin kennt wesentlich mehr Anwendungen und kann ohne weiteres als die traditionelle Medizin mit den meisten Kräutern und Wirkstoffen und weitere Therapieformen bezeichnet werden. Die Akupunktur wird in diesem Formenkreis entsprechend der Auffassung der Behandlung der Menschen in ein System von äußerer und innerlicher Behandlung eingebunden. Dabei stehen das Yin und Yan, das chinesische Urprinzip des Lebens, im Vordergrund. Weiterhin ist der Mensch von Meridianen durchzogen, das die Organe und Körperteile mit dem Elixier Chi verbunden wird. Es wird angestrebt das kein Mangel oder Überfluss des Chi in den Leitbahnen auftritt. Dieses System setzt aber auf die Theorie der Elemente auf. Die fünf Elemente Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser bilden ein Beziehungsgeflecht und werden bei der Behandlung berücksichtig und deshalb gibt es für jeden Patienten eine spezielle auf die Person zugeschnittene Heilweise. Es gibt zum Beispiel für die Behandlung der Psoriasis neun unterschiedliche beschriebene Behandlungsmuster.

Die Akupunktur fand seit dem 19. Jahrhundert in Europa eine zunehmende Verbreitung. Sie entwickelte sich zu einer eigenständigen Therapieform. Die neuen Entwicklungen bei dieser Reiztherapie gehen ständig weiter. Neben den klassischen 361 Akupunkturpunkten gibt es Schulen, die eine geringere Zahl für ausreichend halten, neben den klassischen Nadeln auch elektrische Hilfsmittel eingesetzt werden könne.

Gesicherte Wirksamkeit laut europäischer Medizin gibt es bei Juckreiz, Schmerzen und Schlafstörungen. Eine positive Beeinflussung gibt es bei Akne und seborrhoische Hauterkrankungen. Für Menschen mit Schuppenflechte ist zu beachten, das der so genannte Köbner-Effekt auftreten kann.

 
 

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